
SignumFan1975
Eroberer
Themenstarter
- Dabei seit
- 25.11.2008
- Beiträge
- 99
Ausnahmsweise mal ein Opel-freies-Thema:
Ich bin momentan auf der Suche nach einem billigen aber noch halbwegs tauglichen Gebrauchtwagen für meinen Schwiegervater (Rentner).
Wunschvorstellung war so 8-10 Jahre alt, bis 120 TKm, 2000-3000 EUR, technisch ohne große Mängel.
Ich habe dann heute beim Händler einen VW-Ableger (Seat) aus 1.Hand ("Opa-Auto",Vorbesitzer war laut Brief Bj.31) mit angeblich nur 50000 km gefunden und Probegefahren.
Der Händler hatte mir den KM-Stand garantiert, ich war natürlich höchst mißtrauisch, auch wenn es nur einen alten Vorbesitzer gab. Schließlich habe ich im Handschuh einen alten TÜV-Bericht und ein ausgefülltes Inspektionsheft gefunden, was tatsächlich den KM-Stand glaubhaft wirken ließ (alles vom original VW-Händler abgestempelt).
Dazu konnte ich mich mit einem Bekannten vom tatsächlich fast mängelfreien Zustand persönlich überzeugen, alles i.O. , Reifen, Bremsen, Neue Inspektion, Dämpfer neu, Auspuff neu, Innenraum sauber, keine Anzeichen auf ein gedrehtes Tacho, Sitze, Teppiche Lenkrad alles ohne irgendwelche Gebrauchsspuren.
Der Händler war ein typischer aber freundlicher Straßenhändler, wovon ich eigentlich nicht viel halte.
Also haben wir alleine (ohne Händler) eine ausgiebige Probefahrt gemacht, ordentlich gebremst, beschleunigt, über Kopfsteinpflaster gefahren, alles war i.O., der Wagen bremst gut, bleibt in der Spur, zieht nicht zur Seite, keine Störgeräusche, kein Knacken der Lager/Antriebswellen etc. sehr leiser gleichmäßiger Motorlauf.
Dann haben wir an einen Parkplatz gehalten und uns das Auto ganz genau angesehen, alles ohne große Mängel.
Nun kommts: Danach ließ sich das Auto nicht mehr starten. Der Starter hat gedreht, aber er ist einfach nicht mehr angesprungen. Den Händler angerufen, er ist gekommen und hat uns dann zurückgeschleppt. Er versprach sofort in den nächsten Tagen den Mangel zu beheben und es sei garantiert nur ein Fehler der Wegfahrsperre, er bringt in in eine Werktstatt mit Fehlerlesegerät.
Ich vermute eher einen Fehler mit der Drosselklappe, wenn ein Auto kalt gut anspringt aber dann warm nicht merh starten möchte.
Die Frage ist nur, sollte ich trotzem ein Auto nach so einer mißglückten Probefahrt kaufen, was tatsächlich aus 1.Hand mit nachweislich originalen 50.000 Rentnerkilometern kommt ? Der Händler verkauft das Auto " im Kundenauftrag", also wird die 2 Jahresgarantie ausgehebelt...
Ich bin momentan auf der Suche nach einem billigen aber noch halbwegs tauglichen Gebrauchtwagen für meinen Schwiegervater (Rentner).
Wunschvorstellung war so 8-10 Jahre alt, bis 120 TKm, 2000-3000 EUR, technisch ohne große Mängel.
Ich habe dann heute beim Händler einen VW-Ableger (Seat) aus 1.Hand ("Opa-Auto",Vorbesitzer war laut Brief Bj.31) mit angeblich nur 50000 km gefunden und Probegefahren.
Der Händler hatte mir den KM-Stand garantiert, ich war natürlich höchst mißtrauisch, auch wenn es nur einen alten Vorbesitzer gab. Schließlich habe ich im Handschuh einen alten TÜV-Bericht und ein ausgefülltes Inspektionsheft gefunden, was tatsächlich den KM-Stand glaubhaft wirken ließ (alles vom original VW-Händler abgestempelt).
Dazu konnte ich mich mit einem Bekannten vom tatsächlich fast mängelfreien Zustand persönlich überzeugen, alles i.O. , Reifen, Bremsen, Neue Inspektion, Dämpfer neu, Auspuff neu, Innenraum sauber, keine Anzeichen auf ein gedrehtes Tacho, Sitze, Teppiche Lenkrad alles ohne irgendwelche Gebrauchsspuren.
Der Händler war ein typischer aber freundlicher Straßenhändler, wovon ich eigentlich nicht viel halte.
Also haben wir alleine (ohne Händler) eine ausgiebige Probefahrt gemacht, ordentlich gebremst, beschleunigt, über Kopfsteinpflaster gefahren, alles war i.O., der Wagen bremst gut, bleibt in der Spur, zieht nicht zur Seite, keine Störgeräusche, kein Knacken der Lager/Antriebswellen etc. sehr leiser gleichmäßiger Motorlauf.
Dann haben wir an einen Parkplatz gehalten und uns das Auto ganz genau angesehen, alles ohne große Mängel.
Nun kommts: Danach ließ sich das Auto nicht mehr starten. Der Starter hat gedreht, aber er ist einfach nicht mehr angesprungen. Den Händler angerufen, er ist gekommen und hat uns dann zurückgeschleppt. Er versprach sofort in den nächsten Tagen den Mangel zu beheben und es sei garantiert nur ein Fehler der Wegfahrsperre, er bringt in in eine Werktstatt mit Fehlerlesegerät.
Ich vermute eher einen Fehler mit der Drosselklappe, wenn ein Auto kalt gut anspringt aber dann warm nicht merh starten möchte.
Die Frage ist nur, sollte ich trotzem ein Auto nach so einer mißglückten Probefahrt kaufen, was tatsächlich aus 1.Hand mit nachweislich originalen 50.000 Rentnerkilometern kommt ? Der Händler verkauft das Auto " im Kundenauftrag", also wird die 2 Jahresgarantie ausgehebelt...